Fahrzeuge der Münchner U-Bahn: Typ C

Typ Nummern Baujahre
C1.9 601-610 2000-2001
C1.10 611-618 2005
C2.11 701-721 ab 2014
C2.12 722-745 ab 2019
C2.13 746-767 ab 2022
768-785 ab 2024

Nachdem die ersten Fahrzeuge vom Typ A Ende der Neunziger Jahre mit 30 Jahren in Richtung ihrer betriebswirtschaftlich sinnvollen Nutzbarkeit angelangt sind, wurde mit der Beschaffung eines Typs C begonnen. Dazu kam der erhöhte Bedarf an Fahrzeugen für die Streckenverlängerungen auf der U1 und U3 nach Moosach.

In den Jahren seit 2010 wurde der Druck zu Neubeschaffungen zunehmend größer, da immer mehr alte Züge der ersten Bauserien das Ende ihrer Nutzungsdauer erreichten und abgestellt werden mussten, weshalb mit mehreren Serien vom Typ C2 weitere Züge zur Verjüngung und Vergrößerung des Fahrzeugparks in Auftrag gegeben wurden.

In rund 25 Jahren wurden insgesamt 103 Langzüge beschafft, von denen 99 aktuell verkehren.

Typ C1

Zug vom Typ C1

Die erste C-Generation (Baureihen C1.9 und C1.10) umfasst 18 sechsteilige Langzüge, die zwischen 2001 und 2005 gebaut wurden. Erstmals in der Geschichte der Münchner U-Bahn handelt es sich dabei um vollständig durchgehende Zugverbände ohne trennbare Zwischenkupplungen. Gestaltet wurden die Züge von Alexander Neumeister, der auch den ICE 3 entworfen hat; als Hersteller fungierten Siemens (Generalunternehmer) und Bombardier (Wagenkästen, Laufwerk). Im Jahr 2020 musste der zuletzt gebaute Zug 618 nach einem Unfall dauerhaft abgestellt werden, sodass aktuell noch 17 Einheiten im Bestand sind.

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Typ C2

Zug vom Typ C2

Der Typ C2 ist eine Weiterentwicklung des C1 mit überarbeiteter Front, LED-Beleuchtung, neuer Sitzaufteilung und Fahrgastfernsehen ab Werk. Die erste Serie (C2.11) wurde 2010 bestellt und ab 2014 ausgeliefert; mehrere weitere Beschaffungsserien folgten, sodass aktuell 82 sechsteilige C2-Züge im Netz verkehren. Aufgrund aufwändiger Zulassungsverfahren durften die Züge zunächst nur auf der U6 fahren; seit September 2022 sind sie auf allen Hauptlinien zugelassen.

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