U-Bahnhof Michaelibad (U5, U7, U8)

Eröffnet: 18. Oktober 1980

Der U-Bahnhof Michaelibad liegt am Rande des Ostparks und hatte bis zur Eröffnung der U2 zur Messe eine Erschließungs­funktion für den ganzen Münchner Osten. Der dafür angelegte Busbahnhof wurde im Jahr 2005 geschlossen. Der Bahnhof liegt komplett unter der Heinrich-Wieland-Straße in fußläufiger Nähe des namensgebenden Hallen- und Freibades.

In seiner Gestaltung liegt er nahe am Normaltyp der 1980 eröffneten Bahnhöfe der U8/1, eine Besonderheit ist die nach Osten hin führende Rampe zum Sperren­geschoss. Große, vertikale angeordnete grüne Wandpaneele sind in Gruppen zusammengefasst und mit abgerundeten Ecken an den Bahnsteig­wänden gruppiert. Die Säulen sowie die Wände in den Sperren­geschossen sind mit gelben und grünen Keramikfliesen besetzt. Die Böden sind mit Isarkiesel-Kunst­steinen ausgelegt, die Decken mit Aluminium-Lamellen verblendet. Zwei (ursprünglich vier) Lichtbänder ziehen sich über die ganze Länge des Bahnsteiges.

Während des Baus musste die ehemals dort verkehrende Straßen­bahn­linie 24 in die Hechtsee­straße verlegt werden, um auch für die Bauzeit zwischen 1973 und 1980 eine Nah­verkehrs­anbindung Neuperlachs zu gewährleisten. Bis zur Eröffnung des Ostastes der U2 war Michaelibad ein wichtiger Busknoten für die Anbindung der östlichen Stadtteile Berg am Laim und Trudering.

Der U-Bahnhof liegt direkt unter der Trasse für eine ehemals geplante Osttangente des Münchner Haupt­straßennetzes, die vom Anschluss der Kreisstraße M3 an die Effnerstraße Richtung Süden über den noch heute weitgehend freigehaltenen Grünzug führen sollte.

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