U-Bahnhof Basler Straße (U3)

Eröffnet: 1. Juni 1991

Der U-Bahnhof Basler Straße liegt nur etwa 8 Meter unter der Züricher Straße und hat einen 7 Meter breiten Bahnsteig. Geplant wurde er von den Architekten Otto Schultz-Brauns und Sepp Wanie zusammen mit dem U-Bahn-Referat der Stadt München.

Der säulenlose Bahnsteig wird von einem weißen Decken­baldachin überspannt, der von gelben Streifen eingesäumt ist. Die Bahn­steig­außen­wände sind von den groben Bohrpfählen geprägt, die beim Bau so entstanden, um die Baugrube abzusichern. Durch seine ober­flächen­nahe Lage oberhalb des Grund­wasser­spiegels war es möglich, ohne Wand­ver­kleidungen auszukommen.

Zudem hat sich in Form eines roten Teufels der Karikaturist Ernst Hürlimann verewigt, der damit an die Basler Fasnacht im namens­gebenden Schweizer Grenzort anknüpfen will. Er lugt zwischen den rau belassenen Bohrpfählen der Bahn­steig­wand in den Bahnhof hinein. Durch den in Bahnsteigmitte liegenden Aufzugsschacht fließt viel Tageslicht auf den Bahnsteig, da der ganze Schachtes komplett verspiegelt ist. Der Antrieb des Aufzugs befindet sich aus Platzgründen in einem als Plakat­fläche genutzten ovalen Verbau direkt auf dem Bahnsteig.

Am südlichen Ende des Bahnhofes führt eine Treppe durch ein kleines Sperren­geschoss hindurch direkt an die Oberfläche, am Nordende gibt es ein kleines Empfangs­gebäude an der Oberfläche. Der Bahnhof liegt inmitten von Wohnbebauung. Kurz nach dem Bahnhof in Richtung Süden unterquert die Trasse der U3 die Bundesautobahn 95 München-Garmisch Partenkirchen. Hier ist an der Oberfläche noch deutlich die Unterführung der früheren Straßen­bahn­strecke auf selber Trasse erkennbar, die heute als Rad- und Fuß­weg­unter­führung genutzt wird.

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